Tagebuch

13.7.2.2026 – Engelberg – Surenenpass

13. Juli 2026

13.7.2026

Wir stehen im 6 Uhr auf, damit wir heute früh sind und entspannt den Rückweg schaffen. Wir wollen von Engelberg den Surenenpass fahren. Die Tour an sich ist nicht besonders lang – aber die Logistik ist insofern herausfordernd, da die Tour uns in Flüela rausspuckt und wir wieder zurück nach Engelberg müssen.

Also starten wir früh um 7 h los. Wir entscheiden uns gleich die hintere Bahn zu nehmen, also nicht die Fürenalpbahn sondern weiter hinten die Äebnet-Bahn. Dies beschert uns zweierlei – ein herzallerliebstes Rentnerpärchen aus Engelberg, das uns zu einem Fotoshooting einlädt und danach erst ihr Geheimnis im Hintergrund verrät. Ein Herz in der Straße. Zum anderen dürfen wir Burenbähnli fahren. Eine Gondel und unten muss Torsten per Telefon darum bitten, dass wir hochgefahren werden. Beladen müssen wir selbst. Oben zahlen wir bei der Bäuerin. Ein Erlebnis. So kann die Tour starten.

Von oben geht es erst über eine Fahrstraße und dann einen Trail hoch zum Surenenpass (2291 Meter). Das Tal ist wunderschön und es ist nichts los. Grün und ruhig – bis zum Kuhkonzert. Je weiter wir hoch kommen, desto wärmer wird es. Entspanntes Aufstiegswetter. Mit dem E ist ziemlich viel fahrbar.

Von oben geht es dann eine sehr lange Abfahrt hinunter. Der obere Teil ist rough, ich schiebe dann auch mal. Der mittlere Teil ist fahrbarer, aber auch anspruchsvoll.

Auf der Alm wird eine wohl tote Kuh kopfüber mit dem Heli abtransportiert. Torsten wechselt die Bremsbeläge. Nach einem sehr abschüssigen Teil (immerhin ist ein Draht gespannt) geht es in den Bockitrail. Der ist rumpelig ein richtiges Highlight. Wie der Roadbrunn-Trail im Vinschgau nur mit mehr Steinstufen.

Unten angekommen plündern wir den ersten Supermarkt. Dann geht es an der Reuss entlang nach Flüela. Von den Rückfahrts-Varianten entscheiden wir uns bei dem warmen Wetter für das Schiff. Die Bikes dürfen mit und so cruisen wir eineinhalb Stunden auf dem Vierwaldstättersee bis nach Beckenried. Dort noch einmal 10 Kilometer nach Stans. Dann mit der Bahn zurück nach Engelberg. Nach 9 Stunden sind wir um 16 h zurück.

Da schmeckt der Kuchen und die Pizza!

What a day!

 

 

Sprinter Nacht

279 – 13.7.2026 – Engelberg Camping

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