Nach einer sehr ruhigen und vor allem schön kühlen Nacht fahren wir früh nach Fiesch, um an der Bahn zu parken. Um 7 Uhr ist für Sprinter dort noch genug Platz. Zwei Stunden später sieht das schon anders aus.
Nach der Tour gestern muss ich erst einmal beide Bremsbeläge wechseln. Dann geht es wieder mit der Gondel hoch.
Wir fahren erst den Märjela-Loop. Dafür müssen wir zunächst ein bisschen treten. Dann kommt ein 1km langer Tunnel. Der ist schön kühl – aber gar nicht so dunkel wie angekündigt. Auf der anderen Seite eröffnet sich hinterm See ein sehr schönes Panorama mit Blick auf einen anderen Teil des Gletschers. Dann geht es alpin und rumpelig, teils etwas ausgesetzt hinab. Heute ist hier deutlich mehr los. Zwischendrin eine Schiebe-Treppe und dann sind wir schnell wieder zurück an der Bahn.
Nach einer kleinen Rast wollen wir uns den Fischalpertrail anschauen. Der ist ganz schön steil und ganz schön staubig. Der Einstieg über die Wiese ist noch entspannt. Der nächste Teil ist richtig, richtig steil, aber mit ein bisschen Mut kontrolliert fahrbar. Der letzte Teil ist dann steil, verblockt, ausgesetzt und geröllig rutschig. Da schieben wir doch ab um an lieber. Dann geht es wieder. Als wir platt sind und überlegen irgendwo auszukneifen, stellen wir fest, das wir das Trailende tatsächlich schon erreicht haben. Nach etwas Fahrstraße geht es dann doch noch einmal rumpelig aber fahrbar hinab.
Wir füllen uns wieder auf und fahren hoch zum Furkapass. Auch hier ist gegen Kurtaxe das Übernachten erlaubt – auch wenn das Schild etwas kryptisch ist.
Und dann zieht ein Unwetter auf mit Gewitter, Regen und Sturm, sodass der Bus wackelt. Wir entscheiden uns spontan, doch lieber hier nicht zu übernachten und fahren zum nicht so exponierten Oberalppass. Mal schauen, wie kuschelig es hier wird. Hier können wir uns hinter anderen Campern vor dem Wind verstecken.
Sprinter Nacht 291 – 25.7.2026 – Furkapass










